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Erstes internationales Erasmus+ Online-Meeting zu Industrie 4.0

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Regelungen zwingen uns alle in die Digitalisierung. 

 International020920

Zwar gibt es von Seiten des pädagogischen Austauschdienstes (PAD) keine Einschränkungen, aber die Quarantänereglungen der einzelnen Staaten machen ein gemeinsam Treffen unmöglich, da im Moment Studienaufenthalte von Schulen Geschäftsreisen nicht gleichgestellt sind. Insbesondere, wenn wie bei diesem Projekt zu Industrie 4.0, sechs Schulen aus sechs Staaten zusammenarbeiten, sprich Lernende und Lehrkräfte aus 5 unterschiedlichen Staaten Europas reisen und ein Land empfangen müsste. Neben der Provenciale Secundaire School in Bilzen aus Belgien, die Stord Vidaregaande Skule aus Norwegen, die Stredni Skola aus Tschechien, die Deri Miksa Schule aus Ungarn gehört auch eine Schule aus Island, die Fjolbrautaskoli, zu den Partnern.

 

 

Da alle Partner trotz dieser Hemmnisse das Projekt erfolgreich weiterführen möchten, bleibt im Moment nur der Weg von der Not ins Digitale. Deswegen organisierten die Technischen Schulen des Kreises Steinfurt die erste internationale Online-Videokonferenz, damit die Partner, die sich seit Februar 2020 nicht mehr gesehen haben, wieder austauschen konnten. 

 

Vorteilhaft ist, dass das Projekt  das Thema „Industrie 4.0“, „dem Internet der Dinge“ zum Schwerpunkt hat und alle Schulen auch im digitalen Bereich sehr gut aufgestellt sind. Konkret geht es im technischen Bereich um die Entwicklung der Simulation einer vernetzten Produktionslinie. Im gestalterischen Bereich liegt die Aufgabe darin, das gesamtes Corporate Design (Logo, Webseite, Flyer, etc.) sowie eine europäische Lernplattform online zu stellen, die sich mit den Vor- und Nachteilen sowie den Folgen von Industrie 4.0 in den einzelnen Projektländern auseinandersetzt. 

Dank exzellenten Ausstattung der Schulen und der Software eines US-amerikanischen Konzerns war es möglich,  dass die Lernenden aller Schulen ihren aktuellen Stand innerhalb des Projektes präsentieren und sich austauschen konnten. Ferner konnten auch Workshops zwischen den Lehrkräften abgehalten werden, um abzuklären, wo jeder im Moment steht und wie -trotz Corona- sinnvoll weitergearbeitet werden.