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Tischler haben ganz dünne Bretter gebohrt
Tischler-Mittelstufe besucht furnierverarbeitendes Werk in Bad Bentheim

 

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Ganz dünne Bretter? Als Brett würde das bestimmt nicht durchgehen, nicht einmal als Brettchen. Dann schon eher als Blättchen, denn mit 0,4-0,8mm Stärke ist ein Furnier das wohl dünnste Massivholz, welches Tischlereien in unserer Region zu kunstvollen Möbelflächen und Türen verarbeiten.

 

 

Im großen Stil werden Furniere in Bad Bentheim bei der Firma hobb Holzveredlung GmbH & Co. KG verarbeitet. Da die Tischler-Mittelstufe aktuell in der Planungsphase zum Mittelstufenprojekt steckt und in diesem Zuge auch inhaltlich einen Unterrichts-Schwerpunkt in der Furnierverarbeitung gesetzt hat, wurde die Gelegenheit ergriffen und ein Blick hinter die Kulissen geworfen.

 

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Im Laufe der 2,5-stündigen fundierten Führung erfuhren sie unter anderem, dass tagtäglich 10.000m² Furnier in der Produktion verarbeitet werden, die Fertigung nahezu vollautomatisiert abläuft und dass Holzoberflächen mit Astlöchern vor 15 Jahren zur Ausschussware zählten. Genau diese Astlöcher sind heute bei der Kundschaft absolut gefragt und machen den Reiz eines Möbels erst aus.

 

 

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Das anschließende gemeinsame Mittagessen bei „Else am See“ bot einen passenden Rahmen für einen gemeinsamen Austausch.

Alle waren sich einig: Es war ein perfektes Tagespaket!