


Seit mehreren Jahren entstehen in Kooperation mit den Tischlereibetrieben der Tischlerinnung Steinfurt und den Technischen Schulen Steinfurt kleine Werkstücke. Diese stehen unter verschiedenen Themen: „The F-Cuboid“, „die Schatulle“ oder wie in diesem Jahr „Mobilis“.
Die Schüler und Schülerinnen der Tischlermittelstufe unter der Leitung des Klassenlehrerteams Frau Banas und Frau Baringhorst erhielten die Aufgabenstellung ein „Mobilis“ zu planen und zu fertigen, das 15 dm³ nicht überschreiten durfte. Dieses sollte an verschiedenen Orten platziert werden können und mindestens ein bewegliches Element enthalten. Form und Gestaltung sowie die Materialen waren frei wählbar. Die Begriffe Möbel und Mobiliar (von lat. Mobilis = beweglich) bezeichnen Einrichtungsgegenstände vorwiegend in Innenräumen. Dieses Mobilis sollten die Auszubildenden in den folgenden Unterrichtswochen bearbeiteten. Zunächst wurde die Aufgabenstellung erfasst, Gestaltungskriterien erarbeitet. Darauf folgte eine Zeit der Ideenfindung. Mit der Idee für ein Werkstück, erfolgte zunächst die theoretische Umsetzung und Planung.
Die Schüler und Schülerinnen erstellten Planungsunterlagen (Skizzen, Modelle, Materiallisten, Arbeitsablaufpläne und technische Zeichnungen) und informierten sich über Materialien, Beschläge und deren Eigenschaften. Hier konnten sie von der langjährige Erfahrung ihrer Lehrerin Frau Baringhorst profitieren, die ihnen mit Rat und Tat bei der Planung zur Seite stand.
Im Anschluss an die Planung wurde das Werkstück in den Ausbildungsbetrieben und im Fachpraxisunterricht gebaut. In der Fachpraxis halfen die Werkstattlehrer Herr Dimon und Herr Gausling bei handwerklichen Fragen weiter. Die Auszubildenden hatten im Betrieb und in der schuleigenen Werkstatt je 8 Stunden Zeit, wobei Lacktrockenzeiten und Leimabbindezeiten nicht berücksichtigt wurden.
Die entstandenen Werkstücke und Planungsunterlagen wurden in der KH-Rheine ausgestellt und von den Schülern in kleinen Gruppen nach von ihnen vorher im Unterricht bei Frau Banas festgelegten Kriterien bewertet. Durch die offene Aufgabenstellung fielen die Ergebnisse äußert unterschiedlich in ihrer Gestaltung und Verwendung aus. So konnte man in der Ausstellung Werkstücke bewundern die von der Schmuckschatulle, über ein Minisideboard bis hin zu einer Schreibtischlampe verschiedene Bereiche abdeckten.
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Abschließend erfolgt eine Siegerehrung mit dem Innungsobermeister Stefan Tombült und dem KH-Hauptgeschäftsführer Paul Osterbrink. Strahlender Sieger war Abed Sadat von der Tischlerei Beckmann aus Altenberge, vor Alexander Kohlsche von der Tischlerei Schubert GmbH aus Wettringen und Martin Waltermann von der Tischlerei HolzArt aus Laer. Bildergallerie