Assistent für Energie und Ressourcen
Qualifikation an den Technischen Schulen Steinfurt
Auch die berufliche Bildung kann und muss Beiträge zum Umweltschutz und zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten. Die von der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks ( LGH) mit Partnern entwickelte Zusatzqualifizierung zum "Assistenten für Energie und Ressourcen HWK", die auch an den Technischen Schulen Steinfurt angeboten wird, erfüllt dieses Ziel mustergültig: Sie wurde daher im Rahmen des Wettbewerbs mit einem Sonderpreis geehrt.
Die Zusatzqualifikation für Lehrlinge im Handwerk leiste einen "äußerst gelungenen Beitrag für die Nachhaltigkeit und zum nachhaltigen Wirtschaften", lautet die Bewertung der Jury. Besonders stellte sie heraus, dass der Lehrgang bereits während der Erstausbildung das Thema Energie- und Ressourceneinsatz in der Betriebsführung vermittelt. Die Auszubildenden würden umfangreiche Kompetenzen erlangen, die sie für verantwortungsvolle und umweltbewusste Tätigkeiten in Unternehmen qualifizieren. Die Betriebe wiederum erhielten motivierte Nachwuchsfachkräfte, durch deren Einsatz sich weitere Vorteile ergeben würden: Energie und Ressourcen werden eingespart, aktuelles Wissen über Umwelt- und Abfallgesetze ist im Betrieb vorhanden und Logistik und Nutzungsverhalten werden optimiert. Diese Zielsetzung, so die Juroren, gewinnt vor dem Hintergrund einer zunehmenden Konkurrenz um gute Nachwuchskräfte in Folge des demografischen Wandels zusätzlich an Bedeutung.
Die ausbildungsbegleitende Weiterbildung wird unter anderem an den Technischen Schulen des Kreises Steinfurt angeboten und mit den Auszubildenden in einem berufsübergreifenden Kurs von Fachlehrern aus den Bereichen Elektrotechnik und Heizung/Sanitärtechnik in den Abendstunden durchgeführt. Sie endet 2012 nach 240 Unterrichtsstunden mit einer Prüfung vor der zuständigen Handwerkskammer. Lernziele der Zusatzqualifikation ist, die neue Fachkompetenz der jungen Leute demnächst im eigenen Unternehmen ebenso wie in der Beratung von Kunden einzusetzen. Sie sollen damit für mehr Umweltschutz, für finanzielle Einsparungen und mehr Rechtssicherheit sorgen, aber auch neue Dienstleistungs- und Produktangebote anstoßen. In den Blick genommen werden insbesondere leistungsstarke Lehrlinge. Ihnen soll die Basis gegeben werden für Führungspositionen in den Betrieben. Darüber hinaus soll die Zusatzqualifikation die Attraktivität der dualen Ausbildung insgesamt steigern und diese als Alternative zum Studium fester verankern.
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